Warum es in Ghana nun ein Feuerwehrverein Beiersdorf e.V. Klassenzimmer gibt

Beiersdorf – Auf der Jahreshauptversammlung des
Feuerwehrvereins Beiersdorf e.V. stand in diesem Jahr ein besonderer Beschluss auf der  
Tagesordnung: Der Verein spendet 500 Euro an eine Schule in Ghana. Doch hinter dieser Entscheidung steckt weit mehr als eine einmalige Geste – sie ist Teil einer gelebten Tradition der Unterstützung.

Der Anlass für die Spende entstand durch Annika, Vereinsmitglied, die einen Monat in der ghanaischen Schule mitarbeitete. Die Eindrücke, die sie mitbrachte, machten deutlich, unter welch schwierigen Bedingungen die Kinder dort lernen müssen. Angefangen bei der Ausstattung: Eine ganze Klasse teilt sich einen Radiergummi, die wenigen Wachsmalstifte zum Ausmalen sind abgenutzt und alt. Hinzu kommt die bauliche Situation: Die kleinen Räume sind teils ohne Fenster, was die Hitze Ghanas im Inneren stehen lässt. Der fehlende Platz erschwert den Alltag zusätzlich, besonders für autistische Kinder, da es an Rückzugsorten, Betreuung und gezielter Ausstattung mangelt.

Im Moment baut die Schule im Nebengebäude eine neue Klasse auf, um für alle Schülerinnen und Schüler bessere Lernbedingungen zu schaffen. Genau diesen Ausbau unterstützt der Feuerwehrverein nun mit seiner Spende. „500 Euro sind dort ein enormer Betrag. Damit können wir vor Ort richtig viel bewegen“, betont der Vorstand.

Der Feuerwehrverein Beiersdorf e. V. spendet traditionell jedes Jahr 500 Euro an soziale Projekte – ob an das Tierheim Coburg, den Kindergarten in Beiersdorf oder die Stiftung für krebskranke Kinder. In diesem Jahr geht die Unterstützung erstmals nach Afrika. Und dort ist die Freude so groß, dass die Schule in Ghana nun ein Klassenzimmer nach dem Feuerwehrverein Beiersdorf genannt hat. Ein herzliches Dankeschön über Kontinente hinweg.

Mit der diesjährigen Spende setzt der Verein ein starkes Zeichen:
Aus Beiersdorf heraus kann man die Welt ein kleines Stück
besser machen. Und manchmal entsteht daraus sogar
eine ganz neue Verbindung – bis nach Ghana.