BEIERSDORF AKTUELL Nr. 08/2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

schon in unserer letzten Ausgabe haben wir über das Eingemeindungsfest der Stadt Coburg berichtet. Zwischenzeitlich hat uns Gerfried Burkardt aus Beiersdorf einige Bilder zur Verfügung gestellt, die wir sehr gerne veröffentlichen. Vielen Dank an den Fotografen. Zwei weitere Bilder sehen Sie unten.

1. Vorsitzenden des Bürgervereins Coburg-Beiersdorf Oliver Lederer, umgeben von den Ortsschildern der vor 50 Jahren zur Stadt gekommenen Gemeinden.

Erfreulich gut besucht war die Bürgerversammlung am 19. Oktober im „Schwarzen Bären“. Die Coburger Tagespresse hat darüber ausführlich berichtet. Hier in Kurzform die wesentlichen Ergebnisse:

  • Die Entwurfspläne für die Photovoltaikanlage im Westen des Stadtteils sind noch bis 29. November ausgelegt. Bis dahin können Einwände eingereicht werden.
  • Die Stadt überprüft eine Absenkung der Leuchtintensität von Straßenlaternen zwischen 1 und 5 Uhr.
  • Der bauliche Zustand der Alten Schule wird laufend überprüft und anfallende kleine Reparaturen zeitnah ausgeführt.
  • Derzeit sind elf volljährige Flüchtlinge in der Alten Schule untergebracht. Durch die späte Information war eine Begrüßung durch die Bürger nicht mehr möglich. Es wurde versprochen, bei zukünftigen Fällen früher zu informieren.
  • Der Bebauungsplan für ein Café am Goldbergsee soll noch in diesem Jahr geändert und mit dem Bürgerverein besprochen werden.
  • Einen Ausbau der Wildbahn wird es aus Kostengründen nicht geben. Vielmehr wird im Rahmen des Radwegekonzepts überprüft, ob es die Wildbahn als ausgewiesenen Radweg überhaupt braucht.
  • Der TSV Beiersdorf hat der Nutzung des Parkplatzes vor dem Sportheim durch Bahnbenutzer für zwei weitere Jahre zugestimmt.
  • Erwartungsgemäß war die zukünftige Gestaltung der Sommerwiese Hauptdiskussionspunkt der Bürgerversammlung. Nach wie vor bestehen zwischen den Vorstellungen des Bürgervereins und des Bauamts deutliche Unterschiede. Erster Vorsitzender Oliver Lederer kritisierte erneut, dass das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK bisher nicht umgesetzt worden ist. Hierzu wird es sicherlich noch einige Gespräche zwischen der Stadt und dem Bürgerverein geben. Erneut hat die Stadt ihr Interesse an der Errichtung eines Wohngebietes auf der Sommerwiese bekräftigt.

Noch immer fehlt uns ein geeigneter Weihnachtsbaum, der ab 1. Advent am Ortseingang für Weihnachtsstimmung sorgen soll. Schauen Sie doch bitte nochmal in Ihren Garten oder vielleicht kennen Sie jemanden, der nicht so recht weiß, was er mit dem zu groß gewordenen Nadelbaum vor dem Haus anfangen soll.

Apropos Weihnachten. In dieser Ausgabe wird auf einige vorweihnachtliche Aktivitäten hingewiesen, über deren Besuch die Veranstalter sich sehr freuen würden. Kommen Sie vorbei und nehmen Sie sich etwas Vorfreude auf die Festtage mit.

Freundliche Grüße

Oliver Lederer
1. Vorsitzender

… und immer noch wird er gesucht:
Der Weihnachtsbaum des Jahres 2022 für Beiersdorf
Wer ihn sieht, bitte melden! Belohnung ist ein dickes DANKE
Die 1. Vorsitzende des Musikvereins Beiersdorf Stephanie Kramer begrüßt das Publikum zum musikalischen Teil des Abends.

Die Beiersdorfer Delegation beim Einmarsch (v.l.n.r.): Birgit und Klaus Sauerteig, Heinz Sobotta,
Carmen Blessinger, Bernhard Freudenberg, Alexander Blessinger, Dieter Heinke                (Fotos: Gerfried Burkardt)

Nikolaus-Abend

Die Siedlergemeinschaft Beiersdorf lädt die Beiersdorfer Familien
zum Nikolaus-Abend ein.


Am 03.12.2022 um 16 Uhr wird der Nikolaus die Präsent-Tüten überreichen. Wenn die Kids ein Gedicht vortragen oder auch eine Aktion vom Hobby vorführen könnten, wäre das fantastisch. Zum Beispiel einen kleinen Tanz, mit dem Ball dribbeln oder ein Musikinstrument spielen.

Bei der Alten Schule lassen wir es uns gut gehen, es wird auch mit Glühwein, Kinderpunsch, Plätzchen & Stollen fürs leibliche Wohl gesorgt.Die Unkosten
betragen 5 € für die Anmeldung des Kindes.

TSV Beiersdorf e.V. Sportliche Aktivitäten Herbst 2022

MONTAG17.00 – 18.30Ballsport Jungen 1)
6 – 12 Jahre
Alfred Kubitz
Tel. 0160 99731278
Turnhalle
Rudolf-Steiner-Schule
 19.00 – 23.00Tischtennis Training 1) Martin Birkner
Tel. 53662 oder
0173 6526549
Turnhalle Rudolf-Steiner-Schule
DIENSTAG14.00 – 15.00Nordic Walking „Mobil bleiben“
ca. 5 km leichte Strecke
Dieter Heinke
Tel. 7318518
TSV Sportanlage
 16.30  – 17.30Kinderturnen 1)
3 – 6 Jahre
Jana Stelzner
Tel. 7335278
Turnhalle
Rudolf-Steiner-Schule
 19.00 – 23.00Tischtennis Training 1) Martin Birkner
Tel. 53662 oder
0173 6526549
Turnhalle Rudolf-Steiner-Schule
MITTWOCH18.00 – 18.45Wirbelsäulengymnastik 1) Doris Kratschmann
Tel. 69750
Turnhalle
Rudolf-Steiner-Schule
 19.00 – 20.00Damengymnastik 1) Martina Kolbeck
Tel. 38004
Turnhalle Rudolf-Steiner-Schule
DONNERSTAG20.00 – 21.15Fitnesstraining / Skigymnastik 1) Karin Völkel
Tel. 511994
Turnhalle Rudolf-Steiner-Schule
 SAMSTAG14.00 – 15.30Nordic Walking „Fit bleiben“
ca. 8 – 9 km
Doris Kratschmann
Tel. 69750
TSV Sportanlage
1) es gelten die aktuellen Hygieneauflagen

Reiten:        Abteilungsleiterin Carolin Schwerdt, Tel. 09561 3532925

Tennis:       Abteilungsleiter Holger Salkowski, Tel. 09561 630775

TSV Beiersdorf e.V.
Sportanlage: Zum Sulzbach 8, 96450 Coburg

1. Vorsitzender Volker Zipprich, Tel. 09561 50479
Nelkenweg 16, 96450 Coburg

Bürgerversammlung: Neues Baugebiet rückt näher

Christiane Schult 21.10.2022 – 12:06 Uhr

Quelle: https://www.np-coburg.de/inhalt.coburg-beiersdorf-neues-baugebiet-rueckt-naeher.80e99911-36b7-41e7-b6fe-57770a4eb36f.html

Bei der Bürgerversammlung wird deutlich, dass sich langsam eine Lösung für die Ortsmitte abzeichnet. Aber es gibt noch Redebedarf. Die Stadt prüft das Abschalten von Straßenlaternen.

Auf dieser Wiese in Beiersdorf soll ein Wohngebiet entstehen. Foto: /Christiane Schult

Das Interesse im Coburger Stadtteil Beiersdorf an der Bürgerversammlung war groß, der Saal im Gasthof „Zum schwarzen Bären“ restlos besetzt. Karl Baier, Leiter des Coburger Bauamtes, stellte den Sachstand der Photovoltaikanlage vor, die am Ortsrand von Beiersdorf entstehen soll. Unterhalb von Schloss Callenberg plant eine Regensburger Firma im Auftrag von Prinz Hubertus die Errichtung auf rund fünf Hektar Fläche. Vom 25. Oktober bis 29. November sind die Entwurfspläne ausgelegt und auch online auf der Homepage der Stadt abrufbar. Bürger können innerhalb dieser Frist Einwände einreichen, die anschließend berücksichtigt werden. Ziel ist es, Anfang des neuen Jahres Beschlüsse zu fassen.

Um weiter Energie einzusparen, prüft die Stadt Coburg, ob Straßenlaternen abgeschaltet oder heruntergeregelt werden können. Gerhard Knoch, Hauptabteilungsleiter beim CEB, machte deutlich, dass er das Abschalten von jeder zweiten Laterne wegen des Wechsels von hell auf dunkel für gefährlich halte. „Man kann aber die Intensität zum Beispiel zwischen ein und fünf Uhr herunterregeln“, so Knoch. Auf Nachfrage eines Bürgers erklärte er, dass eine Stunde Straßenbeleuchtung in Beiersdorf etwa 13 Kilowattstunden verbraucht und 2,35 Euro kostet. Ganzjährig belaufen sich die Kosten auf etwa 10 000 Euro. Wichtig war den Bürgern, dass das Thema Sicherheit bei den Planungen berücksichtig wird. Ein Einwohner erkundigte sich zudem, wie sich die Stadt Coburg auf einen Blackout vorbereitet. Pressesprecher Louay Yassin erklärte, ein spezieller Krisenstab habe sich dazu bereits getroffen. „Anfang bis Mitte November werden wir veröffentlichen, was die Bevölkerung und was die Stadt tun kann“, sagt er. Derzeit werde unter anderem überlegt, an welchen Stellen Notstromaggregate vorhanden sein müssen.

Peter Cosack, Leiter im Hochbauamt, erklärte, dass die Rissbildung in der alten Schule weiterhin beobachtet werde. „Das Gebäude ist in Würde ergraut“, meinte er zum Zustand, den er als „alt, aber gut in Schuss“ bezeichnete. Kleinere Reparaturen würden schnellstmöglich erledigt. So sollen ein sich wellender Treppenbelag ersetzt und nach und nach die WCs saniert werden.

Derzeit nutzen verschiedene Vereine und ein Jugendtreff das Gebäude, zudem sind dort elf erwachsene Flüchtlinge untergebracht. Ein Nachbar bat die Verwaltung darum, künftig rechtzeitig vor der Unterbringung informiert zu werden, um so eine gute Willkommenskultur zu ermöglichen. Das soll künftig soweit möglich geschehen, so Oliver Lederer, Vorsitzender des Beiersdorfer Bürgervereins. Stadträtin Barbara Kammerscheid wies darauf hin, dass Flüchtlinge aus der überfüllten Aufnahmestelle in Bamberg oft sehr kurzfristig verlegt werden und so eine vorherige Information und damit gute Vorbereitung kaum möglich sind.

Viel Redebedarf besteht noch beim Thema Sommerwiese. Dort sollen laut Bebauungsplan ein Bürgerhaus, Festplatz und Kindergarten entstehen, Letzterer ist inzwischen an anderer Stelle gebaut worden. Seit Jahren laufen darum Gespräche zwischen Bürgerverein und Stadt, wie das Areal in der Mitte des Stadtteils entwickelt werden soll. „Wir wissen, was wir dort vorhaben und der Bürgerverein auch, aber das deckt sich nicht“, formuliert es Karl Baier. Die Stadt möchte dort ein allgemeines Wohngebiet ausweisen, um so dem großen Bedarf zu entsprechen. Der Verein pocht jedoch auf das im Plan zugesicherte Bürgerhaus und den Festplatz als Treffpunkt in der Ortsmitte. „Wir nähern uns an“, ist Baier zuversichtlich, dass bald eine Einigung möglich wird. So sollen noch im November weitere Gespräche mit dem Bürgerverein stattfinden. Oliver Lederer kritisierte, dass das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Isek) nicht umgesetzt wird. „Ich verstehe nicht, warum der Stadtrat so etwas beschließt, aber sich dann Jahrzehnte nicht dran hält“, sagte er.

Für die Errichtung eines Cafés am Goldbergsee soll der Bebauungsplan geändert und bis Ende des Jahres ein Entwurf mit dem Bürgerverein abgesprochen werden, so Karl Baier. Es gelte, das Ruhebedürfnis von Anwohnern und Tieren zu berücksichtigen. Auf die Sorge eines Anwohners, was den ursprünglich am See vorgesehenen Wohnmobilstellplatz angeht, entgegnete Karl Baier, dass dieser in der neuen Planung wegen des inzwischen entstandenen Stellplatzes am Aquaria wegfallen werde. Unmut äußerten Bürger auch wegen der Optik des Goldstrandes, eine größere Lösung sei jedoch ebenfalls an dieser Stelle nicht passend.

Gerhard Knoch verwies auf Kosten in Höhe von 15 000 Euro, die jährlich für den Unterhalt der sogenannten Wildbahn zwischen Beiersdorf und Weidach anfallen. „Schlaglöcher sind unser tägliches Geschäft, es ist frustrierend für uns, weil wir da nichts verbessern“, sagte er deutlich. Einem Ausbau erteilte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig jedoch mit Verweis auf den letzten Stadtratsbeschluss und Kosten in Höhe von rund 500 000 Euro eine deutliche Absage. „Ich möchte nicht, dass dort erst etwas passieren muss“, sagte Barbara Kammerscheid im Hinblick darauf, dass die Schotterstraße als Radweg gekennzeichnet ist. Sie plädierte dafür, eine Lösung zu finden, dass zumindest Räder dort gut fahren können. Sauerteig verwies darauf, dass man Autos, Lkw und Traktoren nicht davon abhalten könne, die Straße ebenfalls zu nutzen. „Ob es sinnvoll ist, dort überhaupt einen Radweg zu haben, wird gerade im Rahmen des Radwegekonzeptes geprüft“, so Sauerteig. Zudem sollen die Übergänge von Radwegen in den Landkreis im Blick behalten und sich mit den jeweiligen Kreisbürgermeistern abgestimmt werden. Karl Baier bedankte sich beim TSV Beiersdorf, dass der Parkplatz des Vereins für weitere zwei Jahre Reisenden, die den benachbarten Bahnhaltepunkt in Beiersdorf nutzen, zur Verfügung stehen wird.

VERANSTALTUNGSKALENDER BEIERSDORF Oktober/November/Dezember 2022

Sa           08.10.2022Waldorf-Kindergarten Tag der offenen Tür
So           16.10.202214.30 UhrTSV Herbstwanderung „ Treffpunkt Sportheim
Mi           19.10.202219.00 UhrBürgerversammlung „ Zum Schwarzen Bären
Fr            21.10.202219.30 UhrMusikverein Jahreshauptversammlung„ Zum Schwarzen Bären (Saal)
So           13.11.202213.30 UhrVolkstrauertag „ Friedhof
So           27.11.202216.00 UhrAdventsmusik mit Glühwein und Musikverein „ Weihnachtsbaum Ortsmitte
Fr            09.12.202218.00 UhrTSV Damengymnastik Weihnachtsfeier„ Zum Schwarzen Bären
Sa           10.12.202215.00 UhrChor & Mohr Weihnachtskonzert„ Zum Schwarzen Bären

Neues aus dem Jugendzentrum Beiersdorf

Das JUZ hat ab sofort immer

montags und mittwochs von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

für Euch geöffnet.

Außerdem bedanken wir uns noch einmal herzlichst bei allen Spender*innen, die so zahlreich auf unseren Spendenartikel reagiert haben: Dank Ihnen kann der Treff nun auch mit einer Nintendo Wii Konsole, einem Fernseher, elektrischen Kochplatten und einem Sandwichmaker dienen und lustigen Spiele- und Kochnachmittagen steht nichts mehr im Weg!

Und um das Ganze noch zu toppen, ist am

Freitag, 28.10.2022 eine Herbst-/Halloweenparty

geplant, zu der wir alle großen und kleinen Beiersdorfer einladen. Wir freuen uns über jedes neue, aber auch bekannte Gesicht!

Bis bald im Jugendzentrum Beiersdorf!

Eure Christie und Lena