Beiersdorf aktuell 04/2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Hoffen und Warten bestimmen weiterhin unseren Alltag. Nicht nur die versprochene Lockerung der Corona-Beschränkungen sehnen wir herbei, wir hätten auch gerne etwas mehr Frühling. Zwar blüht und grünt es jahreszeitgemäß, aber es fehlt noch an den dazu passenden Tempera-
turen. So könnten wir trotz geschlossener Außengastronomie zumindest den Nachmittagskaffee auf dem Balkon oder der Terrasse einnehmen, aber wer macht das schon gerne in der Winter-
jacke?

Aber ungeachtet des jeweiligen Wetters, irgendwann muss jeder mal raus, besonders natürlich die Hunde und unsere jüngsten Mitbürger. Denn frische Luft ist gesund. Allerdings fällt bei diesen Ausflügen immer mal wieder etwas aus dem Kinderwagen, mal ein Stofftier, mal eine Schnullerkette. Vier solcher Fundstücke sind auf Seite 3 abgebildet. Wir würden uns freuen, kämen sie wieder in die Hände ihrer ursprünglichen Besitzer.

Die Planung der Gestaltung des Gemeinschaftsbestattungsbereichs an der Aussegnungshalle ist zwischenzeitlich in vollem Gange. Vielleicht können wir im nächsten „Beiersdorf Aktuell“ bereits das Ergebnis vorstellen.

Gastronomie am Goldbergsee

Weiterhin in der Diskussion ist das Thema „Gastronomie am Goldbergsee“. Von OB Sauerteig erreichte den Bürgerverein dazu folgender Sachstand:

„Wie der Pressesprecher der Stadt bereits erklärt hatte, wird es einen „Ballermann“ am Goldbergsee nicht geben. Die Ausschreibung für dieses Jahr (Juni bis November) ist nun veröffentlicht.

Dazu kann ich Ihnen folgende Fakten mitteilen:

  • Bereits in der Ausschreibung verlangt die Stadt Coburg, dass das Konzept Aussagen über die Betriebsbeschreibung mit Betriebszeiten die Berücksichtigung des Immissionsschutzes enthalten muss. Es geht dabei gerade darum, keine „Partyatmosphäre“ zuzulassen. Ziel ist es, dass ein Konzept für alle Altersgruppen entwickelt wird.


  • In dem Konzept muss selbstverständlich auch die Nähe zum allgemeinen Wohngebiet und zu den geschützten Landschaftsbestandteilen Berücksichtigung finden.
  • Nachhaltigkeit und Naturschutz wird ein Schwerpunkt der Bewertung sein.
  • Freiraumarchitektur und Einbindung in die Umgebung wird ebenfalls bewertet und
  • die strengen Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes müssen umgesetzt werden.

Wir warten nun, welche Bewerbungen eingehen, und werden diese an den obigen Kriterien messen.“

Zum Bebauungsplanverfahren teilte Christina Schug vom Stadtbauamt/Stadtplanung ergänzend mit: Es befindet sich derzeit in der Vorbereitungsphase. Geplant sind auch mindestens zwei Beteiligungsverfahren, an denen sich alle Beiersdorfer Bürger und Interessierte beteiligen können. Eventuelle Fragen können aber auch im Vorhinein besprochen werden. Sollten Sie also welche haben, kommen Sie bitte auf den Bürgerverein zu. Um die von Anliegern des Mittelstücks II befürchtete Lärm- und Verkehrsbelästigung kümmert sich die Untere Immissionsschutzbehörde.

Auch die Anregung des Musikvereins, am Goldbergsee eine Gelegenheit für Konzertveranstaltungen zu schaffen, ist Bestandteil der Planung.

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Oliver Lederer
1. Vorsitzender