Beiersdorf Aktuell Nr. 06/2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in letzter Zeit hat sich einiges getan in unserem Stadtteil.

Die Bushaltestelle am Feuerwehrhaus ist überdacht worden, dafür ein herzliches Dankeschön an die Stadt Coburg.

Am Goldbergsee steht nun das schon lange angekündigte
Toilettenhäuschen, wenn auch erst mal in Form eines Provisoriums, die „Endfassung“ soll im Herbst installiert werden.

Fotos: Christel Jacob, Oliver Lederer

Besondere Aufmerksamkeit aber verdient der neugestaltete „Thüringer Blick“, wie die Fotos beweisen. Die vom Bürgerverein gestiftete Liege lädt geradezu ein, sich auszuruhen und den Blick in die Weite schweifen zu lassen.

Vielleicht bereiten Sie gerade die schon lange geplante Urlaubsreise vor, die dank der Corona-Lockerungen nun doch möglich ist, vielleicht sind Sie aber in diesem Jahr noch etwas zurückhaltend und beschränken Ihre Aktivitäten auf den heimischen Garten. Dort gibt es schließlich immer was zu tun, so werden wir voraussichtlich in den kommenden Sommerwochen viel gießen müssen und auch die Hecken und Sträucher bedürfen möglicherweise eines kosmetischen Eingriffs. Jedenfalls erreichen den Bürgerverein immer wieder Klagen, dass Grundstückseigentümer versäumen, rechtzeitig in die Straßen oder Gehwege hineinragende Äste zu beschneiden, was zu Behinderungen der vorübergehenden und -fahrenden Mitbürger führt.

Wenn Sie jetzt die Motorschere aus dem Schuppen holen, so ist das zwar einerseits sehr dankenswert, andererseits aber könnte es Ihnen neuen Verdruss einbringen, wenn Sie dies an einem Werktag innerhalb der Ruhezeiten in Angriff nehmen. Unter dem Link https://www.coburg.de/Portaldata
/2/Resources/dokumente/r1-rechtsamt/stadtrecht/170-SicherheitsVO.pdf
finden Sie die Vorgaben der Stadt Coburg (einen Auszug daraus auf Seite 2).
Eine erholsame Ferien- und Urlaubszeit,
wo immer Sie sie auch verbringen,
wünscht Ihnen

Oliver Lederer
1. Vorsitzender

AUSZUG aus der „Gemeindeverordnung über Sicherheit, Ordnung, Reinhaltung und Ruhe in der Stadt Coburg“

§ 4 Ruhestörung

(1) Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten dürfen nur an Werktagen und nur von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 20:00 Uhr ausgeführt werden. Dies gilt nicht für die gewerbsmäßige Ausführung von Arbeiten. Satz 1 gilt auch für die Benutzung von Musikinstrumenten, Tonübertragungsgeräten und Tonwiedergabegeräten, soweit dies in einer Lautstärke geschieht, die geeignet ist, die Ruhe der Allgemeinheit zu beeinträchtigen.

(2) Ruhestörende Haus- oder Gartenarbeiten sind die üblicherweise anfallenden Arbeiten zur Besorgung des Hauswesens, die insbesondere im Hause, im Hof oder im Garten ausgeführt werden und geeignet sind, die Ruhe der Allgemeinheit zu stören, insbesondere:

a) das Ausklopfen von Teppichen, Polstermöbeln, Decken, Betten, Kleidungsstücken oder sonstigen Gegenständen

b) das Hämmern, Bohren, Schneiden von Hecken, Sägen und Hacken von Holz sowie die Benutzung von Motor-Rasenmähern und Rasentrimmern.